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5 Fragen an Gabriele Hartmann von SAP

#DidYouKnow Europas größtes Programm für digitale Kompetenzen für Jugendliche verändert seit fünf Jahren das Leben junger Menschen, indem es digitales Wissen stärkt?

#MeetandCode #SAP #QandA
21.09.2021

Meet and Code, Europas beliebte Programmierveranstaltungen für Kinder & Jugendliche feiert dieses Jahr Jubiläum – fünf ereignisreiche Jahre voller Events, die digitale Kenntnisse vermitteln! Gabriele Hartmann, Leiterin der Abteilung Corporate Social Responsibility für Mittel- und Osteuropa bei unserem Hauptpartner SAP, teilt mit uns ihre Gedanken über die letzten fünf Jahre Meet and Code und spricht über die Rolle von digitalen Fähigkeiten von Jugendlichen in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. 

 
  1. Gabriele, was liegt dir bei Meet and Code so am Herzen? 
Der Name sagt es schon sehr gut: das Aufeinandertreffen von klugen, wissbegierigen und neugierigen Köpfen und das unterhaltsame Bildungs- und Lernelement. Die Ausbildung junger Menschen und die Unterstützung lokaler gemeinnütziger Organisationen liegen mir sehr am Herzen. Meet and Code verbindet beides: Zum einen verbessert die Initiative die digitalen Fähigkeiten der europäischen Jugend. Zum anderen unterstützt sie gemeinnützige Organisationen, mit Zuschüsse für die Umsetzung von Veranstaltungen und indem unsere SAP-Freiwilligen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in Form von Einzelcoachings und Online-Seminaren weitergeben.    
Damit aber noch nicht genug: Die gemeinnützigen Organisationen können ihre Veranstaltungsideen auch für die Meet and Code Awards einreichen und erhalten so die Chance auf einen Preis von 2.000 Euro. Die Preise werden für herausragende digitale Kompetenzen in fünf Kategorien vergeben, die durch IT und Programmierung einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung leisten.   
 
  1. Meet and Code wird dieses Jahr fünf Jahre alt. Was hat die Initiative bis zum heutigen Tag schon alles bewirkt? 
In nur fünf Jahren haben wir ein enormes Wachstum im Interesse junger Menschen an den Themen wie Digitalisierung und Programmierung, in der Beteiligung gemeinnütziger Organisationen und der Bereitstellung von Zuschüssen für Veranstaltungen erlebt.   
Obwohl 2020 geprägt von der Pandemie war, haben wir für die gemeinnützigen Organisationen eindrucksvolle Ergebnisse erzielt, was sich wiederum positiv auf die Jugend vor Ort ausgewirkt hat. Insgesamt haben im Rahmen von Meet and Code 679 gemeinnützige Organisationen für 1.324 Veranstaltungen Zuschüsse bekommen, wodurch wir unglaubliche 39.604 Teilnehmer:innen erreichen konnten. Und das obwohl sich die Jugendlichen – zum ersten Mal seit der Gründung von Meet and Code – nicht treffen und gemeinsam an Veranstaltungsideen und Workshops arbeiten konnten. Dies hat aber weder die gemeinnützigen Organisationen noch die Jugendlichen abgeschreckt. Ich bin gespannt, was dieses Jahr bringen wird.    
 
  1. Was ist dein absolutes Meet and Code-Highlight? 
Zu sehen, welche Auswirkung die Zuschüsse auf die Organisationen haben! Sie bieten den NPOs die Möglichkeit, Veranstaltungen auszurichten, die ohne diese finanzielle Unterstützung vielleicht nicht zustande gekommen wären. Allein im vergangenen Jahr waren 66 % der durchgeführten Veranstaltungen nur dank der von Meet and Code bereitgestellten Mittel möglich. Anderenfalls hätten sie nicht stattgefunden.   
Das zeigt auch eine E-Mail, die mir ein Kollege weitergeleitet hat: Sein Freund lebt in der Ukraine, in einer sehr abgelegenen Gegend, und hat gerade eine Finanzierung für seinen Workshop erhalten, den er für Jugendliche in der Region anbietet. Ohne die Finanzierung wäre er nicht in der Lage gewesen wäre, diesen Workshop durchzuführen. Solche Nachrichten freuen mich besonders – ich bin immer wieder erstaunt über die geografische Reichweite von Meet and Code. 
 
  1. Du sagst es: Meet and Code reicht bis in die kleinsten Städte Europas vor. Was bedeutet das für die Zukunft von digitalen Fähigkeiten und Coding? 
Die Expansion in weitere Länder war besonders aufregend, und vor allem, dass wir dadurch noch mehr Jugendliche auf unsere Bemühungen aufmerksam machen konnten. Mittlerweile erreichen wir mit Meet and Code 35 Länder in und um Europa. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir Aktivitäten in ländlichen Gebieten und kleineren Gemeinden finanzieren. Organisationen, die dort agieren, haben es traditionell viel schwerer, Unterstützung zu erhalten. Dank Meet and Code können sich mehr und mehr gemeinnützige Organisationen – egal in welchem Land – engagieren, und mehr und mehr Jugendliche erhalten Zugang zu digitalen Fähigkeiten und Programmierworkshops. Weniger Jugendliche bleiben so auf der Strecke. 
Denn eines der Ziele von Meet and Code ist es, Jugendliche aus allen Gesellschaftsschichten zu erreichen, damit wir die digitale Kompetenzlücke auf unserem Kontinent verringern und ein besseres Leben für alle ermöglichen können.      
 
 
  1. Und wie geht es weiter – welche Ziele möchte die Initiative in Zukunft erreichen? 
Für Meet and Code gibt es keine Grenzen. Abgesehen von der Einbeziehung neuer und aufregender Online-Elemente und -Aktivitäten würden wir gerne noch mehr Teilnehmer:innen in ganz Europa sehen. Ich persönlich fände es spannend, wenn Organisationen über Grenzen hinweg zusammenfinden und sich austauschen und Workshop-Ideen entwickeln, durch die Jugendlichen dank Coding zusammenkommen.    
 
 
Hinter Meet and Code stehen die Gründungspartner SAP, Haus des Stiftens gGmbH und TechSoup Europe mit den jeweiligen Länderpartnern des TechSoup Europe Netzwerks. Gabriele Hartmann ist Leiterin der Abteilung Corporate Social Responsibility für Mittel- und Osteuropa bei SAP.