Opis
Schon 1982 beschwor der Film "Koyaanisqatsi" das Missverhältnis von Mensch, Natur und Technik herbei. Wir stellen uns die Frage, ob in der Künstlichen Intelligenz das Potenzial liegt, diese Schräglagen zu begradigen, oder ob die Welt noch mehr in Schieflage gerät (zb ungleiche Verteilung von Nahrung, Umweltzerstörung, ...). Auch (teilweise gerade) in einer Kleinstadt, werden viele dieser globale Probleme sichtbar.
Wir knüpfen in unserer praktischen Tätigkeit an den Film "Koyaanisqatsi" an und bedienen uns an dessen filmischer (viele Loops und Zeitraffer) wie auch musikalische Ästhetik (Minimal Music von Philip Glass). Wir lassen uns bei der Erstellung der "Drehbücher" von ChatGPT helfen und legen die Ausarbeitung in die Hände der Künstlichen Intelligenz. Die Ideen filmen wir im Schulhaus, im Schulhof, in den Räumlichkeiten ab.
Am zweiten Workshoptag, widmen wir uns der Vertonung. Minimal Music basiert auf Sequenzen, die in nur kleinen Änderung langsam aber organisch sich entwickeln. In Ableton Live samplen wir Klänge und versuchen daraus Sequenzen zu formen und durch regelmäßige kleine Alterationen in stetiger Veränderung zu halten.
Die fertigen Filme sollen im Rahmen eines kleinen Filmfestivals der Stadt gezeigt werden.